Semestertreffen am 14./15./16 September 2023 in Kitzingen

Anlass: 50 Jahre Gauß (1971 - 2021)

Planung und Vorbereitung
Unser Programm in Kitzingen

Donnerstag, 14. September 2023
  1. Anreise und Einchecken im Bayerischen Hof, Kitzingen
  2. 17:00h Treffen auf der Alten Mainbrücke zum Schoppen Wein → nur optional!
  3. 18:30h Abendessen im Esbacher Hof, Repperndorfer Str 3, 97318 Kitzingen
       Große Auswahl an Fränkischer Küche & Wein (wer es mag)

Freitag, 15. September 2023
  1. 10:30h Stadtführung mit Wein bzw Traubensaft-Getränk
      Treffpunkt: Touristinfo, Schrannenstr. 1, 97318 Kitzingen
  2. 12:00 Mittagessen
       Bambus Restaurant, Falterstr. 17, 97318 Kitzingen
  3. 14:30h Geführte Weinlagenwanderung ca 4 km mit Wein
      Treffpunkt: ca Alemannenstr. 96 (Parkplatz), 97318 Kitzingen
  4. 18:30h Abendessen im Bayerischen Hof (wo wir übernachten)
      Fränkische Küche, aber kleine Karte

Samstag, 16. September 2023
      Auschecken und Verabschiedung

Gauss - Studenten & Co
auf Wein - Exkursion in
Unterfranken im Sept. 2023
 Treffen auf der "Alten Mainbrücke"
 Wein am Main
 Abendessen im Esbacher Hof
 Achim liest: "Eine kleine geschichtliche Nachlese"
 Die Stadtführung
                                      
Mittagessen im Bambus Restaurant
Weinlagenwanderung ca 4 km mit Wein
Abendessen im Bayerischen Hof

Es folgen Bilder, die uns Andreas zur Verfügung gestellt hat.


Eine kleine geschichtliche Nachlese (Joachim E.)

Liebe ehemalige Gauß-Studenten der Feinwerktechnik & Co.

Unser diesjähriges Treffen „Exkursion nach Kitzingen“ hat den Grund, den Corona bedingten Ausfall unseres 50. jährigen Ingenieurschulabschlusses der Feinwerktechnik 2021! - im hiesigen Wein zu ertränken.

Erlaubt mir eine kleine geschichtliche Nachlese unserer Feinwerktechnik - Beziehung. Diese beginnt etwa im Jahr 1920.

Bei den Geräten des Feingerätebaues handelte es sich in der Hauptsache um anzeigende, schreibende oder zählende Messgeräte für die verschiedenen Messgrößen, einschließlich der Zeitmessung. Geräte zum Fernübertragen oder Aufzeichnen von Musik, Nachrichten oder Messwerten. Geräte für maschinelles Schreiben und Rechnen. Geräte für medizinische Zwecke, kleinere Schalt- und Regelgeräte und dgl.

Dabei arbeiteten diese Geräte im Wesentlichen mechanisch, optisch oder elektrisch.

Die deutsche feinmechanische Industrie hatte zu dieser Zeit (1920) etwa 400.000 Menschen beschäftigt. Der große Mangel war, dass die von ihr in jahrelanger Arbeit entwickelten und in der Praxis erprobten Bauelemente, die sich bei ihren Erzeugnissen stets wiederholten, noch nicht gesammelt und systematisch zusammengestellt worden waren.

Konstrukteure der Firma Siemens & Halske A. G. waren ab den 1920er Jahren mit der Sammlung von Beispielen und ihrer weiteren Bearbeitung betraut. Besonderer Wert wurde darauf gelegt, den umfangreichen Stoff so darzustellen, dass dem Leser nicht nur eine reichhaltige Beispielsammlung geboten, sondern ihm ein möglichst lückenloses Wissen vermittelt wird, dass die Grundlage für das Verständnis und den Aufbau feinmechanischer Konstruktionen bildet.

In dieser Hinsicht war die Mitarbeit des Herrn Fritz Kozer besonders wertvoll, der bereits an dem Entstehen des Buches beteiligt war und es mehrere Jahre lang beim Unterricht an der Ingenieurschule Gauß – Berlin mit Erfolg genutzt hatte.

Ich hatte mir schon während der Studienzeit ein Exemplar gesichert. Man konnte ja nicht wissen!

1964 bezieht die Ingenieurschule Gauß den von Prof. Dr.- Ing. Herbert Rimpl erbauten dreiteiligen Neubaukomplex an der Luxemburger Str. im Bezirk Wedding. Der vordere Annexbau beinhaltet die Mensa. Das Auditorium Maximum wird als Carl-Friedrich-Gauß-Saal benannt.

Im Herbst 1968 fand in diesem Saal eine Immatrikulationsfeier statt. Hinter mir links saß Helmut Ringelhan und irgendwo im Saal verteilt 23 weitere an der Studienrichtung Feinwerktechnik interessierte, studierwillige junge Männer. Viele davon, keine Berliner, sondern aus dem Westen der Bundesrepublik. Die Begrüßung und der Wunsch für ein erfolgreiches Studium erfolgten durch Dr. Karl-Heinz Sieker.

Am 22.Juli 1971 erhielten wir, nach 6 Semestern, eine Urkunde mit der Bestätigung:
Die staatliche Abschlussprüfung in der Fachrichtung Feinwerktechnik mit Erfolg abgelegt.


Einige Jungingenieure gingen in Betriebe der weit gefächerten deutschen Industrielandschaft, andere fanden Gefallen am Studieren und wechselten zur TU – Berlin.

Nun, liebe Ingenieure der Feinwerktechnik & Co. zur Überleitung zum Jetzt und Hier. Diese kleine Laudatio, eine Lobrede zu Ehren einer Gruppe von Personen, eben meinen, mit mir studierenden Kommilitonen.

Diese Nachlese soll auch weiterhin den Dank an Dieter Pingel beinhalten, der über viele Jahre unser jährliches Treffen bei „Neumanns“ organisiert hat und Bildmaterialien unserer Treffen ins Internet stellte. Weiterhin auch - unser aller Dank - an die Organisatoren dieses Treffens - hier in Kitzingen.

Ich gebe meiner Hoffnung Ausdruck, dass in den nächsten Jahren noch viele weitere Treffen von Ingenieuren der Feinwerktechnik & Co. stattfinden werden.

Danke für eure Aufmerksamkeit.

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